Online-Bürgerevent: Weitere Kommentare sind eingegangen!

Wir bringen gemeinsam mit dir das Projekt "Schlaues Wasser Darmstadt" weiter nach vorne. Die Kommentierungsphase läuft und die ersten Anregungen sind da. Hier kannst du sie nachlesen!

Weitere Kommentare sind eingegangen! Vielen Dank

Am Mittwoch, 25. Januar 2023, haben wir in einem Online-Bürgerevent darüber informiert, wie du aktiv beim Projekt “Schlaues Wasser Darmstadt” dabei sein kannst. Denn ab diesem Zeitpunkt geht es darum, das Herzstück der Strategie zu kommentieren.

Zum Anwendungsfeld 1 “Wasserkreisläufe in Quartier und Stadt” sind bisher die meisten Kommentare eingegangen, hier ein Auszug:

  • Finanzielle Förderung für Privatleute bei Umsetzung von Maßnahmen für die Wasserrückhaltung (Zisternen, Dachbegrünung, Entsiegelung)
  • Im Herrngarten gibt es ein unterirdisches Regenrückhaltebecken mit Drosselabfluss (am Goethedenkmal). Dieses könnte ggf. in eine Versickerungsanlage umgewandelt werden.
  • Ich bin gespannt, wie das blau-grüne Band in der Innenstadt erlebbar werden kann. Schön, wenn ein Darmbach durch Darmstadt fließen könnte.
  • Der Meierei-Bach muss endlich wieder in den Woog fließen. Der Darmbach sollte schnellstmöglich offengelegt werden und Wasser in die Stadt bringen, was zur Abkühlung und auch zur Entspannung beitragen kann. Weiterhin sollten Niederschläge nicht mehr in die Kanalisation geleitet werden (nur noch im Notfall), sondern entweder in Zisternen gespeichert und genutzt werden oder (wenn möglich) in Versickerungsgruben und -mulden geleitet werden. Das sollte nicht nur bei Neubauten berücksichtigt werden, sondern auch bei Altbauten angestrebt werden. Hierzu müssen öffentliche Grünanlagen, aber auch private Gärten genutzt werden.
  • Darüber informieren und gebündelt den Darmstädter Wassersammler für die Fallrohre der Regenrinnen anbieten. Diese können dann nachgerüstet werden, damit das Regenwasser nicht in die Kanalisation abgeleitet wird, sondern im eigenen Garten versickert. Ich lasse mein Regenfass den Winter über auf, damit das Wasser im Garten versickern kann.
  • Ich finde diese Initiative richtig gut. Denke aber, und ich habe die letzten Jahre viele trockene, dürre, heiße Sommer hier erlebt, das Thema muss “Groß” gedacht werden. Zuerst sollten alle Beton-Dächer grün werden. Auch zu schauen, was andere Städte in dieser Hinsicht machen, ist sinnvoll. Wenn es im Sommer wieder heiß und trocken wird: über Modellen wie “Berieselung der Stadt/City” mit Wasser nachdenken, aber woher kommt das Geld dafür? (Kommentar wurde gekürzt)
  • Gegen die Ausleitung des Darmbachs aus dem Kläranlagenkreislauf ist nichts einzuwenden, aber was hat eine Offenlegung in der Innenstadt oder im Ostbereich damit zu tun, dass der Bach auf der Westseite um die Kläranlage herumgeführt wird? Nach meiner Meinung ist die Offenlegung eine Verschwendung öffentlicher Gelder. Vor rund 25 Jahren wurde der Ruthsenbach freigelegt und hier bemerkt man absolut keine Verbesserung, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit hat sich nicht verändert und dieser Bach ist mit Sicherheit breiter als die geplante Darmbach-Rinne. Das Argument der Klimaverbesserung kann ich hierbei nicht nachvollziehen. (Kommentar wurde gekürzt)
  • Für mich ein sehr wichtiger Ansatz, mehr Wasser zu speichern und wieder versickern zu lassen. Dazu eignen sich aus meiner Sicht noch folgende Maßnahmen: mehr Begrünung aller Gebäude (Dach, aber auch Wände); das Anlegen auch von kleinen, nicht tiefen Biotopen auf öffentlichen Flächen, damit Wasser langsam versickern kann; Block von Abwässergräben in Wald, Stadt und Parks, damit wieder mehr Wasser versickern kann; Stopp von Schottergärten auch durch Vorgaben wie Verbot von Folien; Entsiegeln wo möglich; Zisternen unter neuen Gebäuden für Speicherung von Regenwasser und Bewässerung vorschreiben.

Zum Anwendungsfeld 2 “Wasserdaten: Grundlagen, Potenziale und Nutzung” sind folgende Kommentare eingegangen (Auszug):

  • Es wäre sicher der Akzeptanz des Projektes und der Ziele förderlich, wenn auch lokale Unternehmen bei der Entwicklung/Architektur, wie auch dem Betrieb des Monitoringsystems, mitwirken könnten.
  • Tolles Projekt, wir freuen uns sehr, die Gewässer besser zu verstehen und ein Beispiel für den Kampf gegen den Klimawandel zu werden. Blaualgenkontrolle und Gewässerbalance zu digitalisieren und die Kreisläufe besser zu verstehen, ist eine bisher einmalige Sache und bereitet uns auch auf Extremwetterereignisse besser vor. Es wäre gut, die Gewässerparameter möglichst frühzeitig zu erfassen, am besten noch vor der Wachstumsphase in den warmen Monaten, um eine Datengrundlage für Maßnahmen in den nächsten Jahre zu haben. Es gilt einige Oberflächengewässer abzudecken, die wichtigsten: Bretanosee, Erich-Kästner-See, Mühlchen, Woog, Grube Prinz von Hessen, Backhausteich, Maschinenteich, etc. und mit der Evaluierung bestehender Projekte (z.B. Zwangsumwälzung Maschinenteich, etc. und Belüftung im Backhausteich) zu beginnen.
  • Die Maßnahme Erweiterung digitales 3D-Stadtmodell ist schon in einer statischen Form eine gute und notwendige Grundlage für alle möglichen Folgemaßnahmen!
  • Wasser sparen, Wasser sparen und nochmals Wasser sparen – das muss die Maxime der kommenden Jahre sein. Hierzu könnten Bildungsangebote in Kindergärten und Grundschulen für alle Kinder gemacht werden, um die Wichtigkeit dieses lebenswichtigen Elements zu verdeutlichen. Für die Darmstädter Haushalte sollten Fördermöglichkeiten angeboten werden, außerdem Info-Broschüren und Wasser-Spar-Erklärvideos auf städtischen Homepages, aber auch auf TikTok, Instagram, Facebook, Youtube und Co.

Zum Anwendungsfeld 3 “Wasserbewusstsein: Wasserkommunikation und bewusstes Handeln” sind folgende Kommentare eingegangen (Auszug):

  • Seit 2015 erlebt die Kranichsteiner Bürgerschaft den Niedergang und die Verlandung des Heiligenteichs. Abgesehen von der Bedeutung des Heiligenteichs als Kulturdenkmal rund um das Jagdschloss Kranichstein, ist der heutige Zustand erschütternd. Vor Jahren waren bereits viele tausend Euro für den Amphibienschutz entlang der Parkstraße gegenüber dem Heiligenteich investiert worden. Inzwischen ist die biologische Vielfalt dieses Areal verschwunden. (Kommentar wurde gekürzt)
  • Einführung eines “Wasserkontos” für alle Darmstädter Haushalte. Bei zu hohem Verbrauch werden Spartipps versandt und der Besuch eines Wasserspar-Experten angeboten. Angebote auch an die Darmstädter Industrie, auf wassersparende Technik umzusteigen. Rücknahme von kostenlosen und kostengünstigen Wasserförderrechten, die bislang von der öffenltichen Hand viel zu leichtfertig vergeben wurden (siehe den sterbenden Westwald).
  • Das Erlebbare von Wasser im Alltag, im Lebensumfeld, durch Anfassen, durch damit Spielen, in der großen Selbstverständlichkeit von vorhandenem Wasser im Stadtbild/im Nahumfeld hervorheben – diese Aspekte tauchen in den Zielen nicht auf. Es sollten nicht nur organisierte Formen (Bildung, Kunst, Kultur und Events) sein, die den Menschen in seinem Lebensumfeld mit Wasser in Verbindung bringen und das Bewusstsein für das Lebenselixier Wasser nachhaltig prägen, sondern die Vielzahl und Vielfalt von Wasser in seinen verschiedenen alltäglichen Erscheinungsformen (Brunnen, Regenwasser, Wasser aus dem Wasserhahn, Gewässer, Wasserspender etc.) sollten den Menschen nahegebracht werden.

Möchtest du selbst einen Kommentar abgeben oder einen hier veröffentlichten Beitrag kommentieren?

Du kannst deine Kommentare noch bis zum 7. Februar 2023 einreichen. 

Deine Kommentare kannst du direkt auf der Strategie-Seite einreichen.

In diesem Newsbeitrag findest du in den nächsten Tagen weitere Auszüge aus den bereits eingereichten Kommentaren – er wird stetig aktualisieren.

Wir freuen uns über deine Kommentare und Ideen!

  • Die eingereichten Fragen werden im nächsten Schritt (ab Mitte Februar) veröffentlicht und beantwortet.

 

Smart Water Darmstadt – Eine weitere WordPress-Website

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Am Mittwoch, 25. Januar 2023, haben wir in einem Online-Bürgerevent darüber informiert, wie du aktiv beim Projekt “Schlaues Wasser Darmstadt” dabei sein kannst. Denn ab diesem Zeitpunkt geht es darum, das Herzstück der Strategie zu kommentieren.

Zum Anwendungsfeld 1 “Wasserkreisläufe in Quartier und Stadt” sind bisher die meisten Kommentare eingegangen, hier ein Auszug:

  • Finanzielle Förderung für Privatleute bei Umsetzung von Maßnahmen für die Wasserrückhaltung (Zisternen, Dachbegrünung, Entsiegelung)
  • Im Herrngarten gibt es ein unterirdisches Regenrückhaltebecken mit Drosselabfluss (am Goethedenkmal). Dieses könnte ggf. in eine Versickerungsanlage umgewandelt werden.
  • Ich bin gespannt, wie das blau-grüne Band in der Innenstadt erlebbar werden kann. Schön, wenn ein Darmbach durch Darmstadt fließen könnte.
  • Der Meierei-Bach muss endlich wieder in den Woog fließen. Der Darmbach sollte schnellstmöglich offengelegt werden und Wasser in die Stadt bringen, was zur Abkühlung und auch zur Entspannung beitragen kann. Weiterhin sollten Niederschläge nicht mehr in die Kanalisation geleitet werden (nur noch im Notfall), sondern entweder in Zisternen gespeichert und genutzt werden oder (wenn möglich) in Versickerungsgruben und -mulden geleitet werden. Das sollte nicht nur bei Neubauten berücksichtigt werden, sondern auch bei Altbauten angestrebt werden. Hierzu müssen öffentliche Grünanlagen, aber auch private Gärten genutzt werden.
  • Darüber informieren und gebündelt den Darmstädter Wassersammler für die Fallrohre der Regenrinnen anbieten. Diese können dann nachgerüstet werden, damit das Regenwasser nicht in die Kanalisation abgeleitet wird, sondern im eigenen Garten versickert. Ich lasse mein Regenfass den Winter über auf, damit das Wasser im Garten versickern kann.
  • Ich finde diese Initiative richtig gut. Denke aber, und ich habe die letzten Jahre viele trockene, dürre, heiße Sommer hier erlebt, das Thema muss “Groß” gedacht werden. Zuerst sollten alle Beton-Dächer grün werden. Auch zu schauen, was andere Städte in dieser Hinsicht machen, ist sinnvoll. Wenn es im Sommer wieder heiß und trocken wird: über Modellen wie “Berieselung der Stadt/City” mit Wasser nachdenken, aber woher kommt das Geld dafür? (Kommentar wurde gekürzt)
  • Gegen die Ausleitung des Darmbachs aus dem Kläranlagenkreislauf ist nichts einzuwenden, aber was hat eine Offenlegung in der Innenstadt oder im Ostbereich damit zu tun, dass der Bach auf der Westseite um die Kläranlage herumgeführt wird? Nach meiner Meinung ist die Offenlegung eine Verschwendung öffentlicher Gelder. Vor rund 25 Jahren wurde der Ruthsenbach freigelegt und hier bemerkt man absolut keine Verbesserung, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit hat sich nicht verändert und dieser Bach ist mit Sicherheit breiter als die geplante Darmbach-Rinne. Das Argument der Klimaverbesserung kann ich hierbei nicht nachvollziehen. (Kommentar wurde gekürzt)
  • Für mich ein sehr wichtiger Ansatz, mehr Wasser zu speichern und wieder versickern zu lassen. Dazu eignen sich aus meiner Sicht noch folgende Maßnahmen: mehr Begrünung aller Gebäude (Dach, aber auch Wände); das Anlegen auch von kleinen, nicht tiefen Biotopen auf öffentlichen Flächen, damit Wasser langsam versickern kann; Block von Abwässergräben in Wald, Stadt und Parks, damit wieder mehr Wasser versickern kann; Stopp von Schottergärten auch durch Vorgaben wie Verbot von Folien; Entsiegeln wo möglich; Zisternen unter neuen Gebäuden für Speicherung von Regenwasser und Bewässerung vorschreiben.

Zum Anwendungsfeld 2 “Wasserdaten: Grundlagen, Potenziale und Nutzung” sind folgende Kommentare eingegangen (Auszug):

  • Es wäre sicher der Akzeptanz des Projektes und der Ziele förderlich, wenn auch lokale Unternehmen bei der Entwicklung/Architektur, wie auch dem Betrieb des Monitoringsystems, mitwirken könnten.
  • Tolles Projekt, wir freuen uns sehr, die Gewässer besser zu verstehen und ein Beispiel für den Kampf gegen den Klimawandel zu werden. Blaualgenkontrolle und Gewässerbalance zu digitalisieren und die Kreisläufe besser zu verstehen, ist eine bisher einmalige Sache und bereitet uns auch auf Extremwetterereignisse besser vor. Es wäre gut, die Gewässerparameter möglichst frühzeitig zu erfassen, am besten noch vor der Wachstumsphase in den warmen Monaten, um eine Datengrundlage für Maßnahmen in den nächsten Jahre zu haben. Es gilt einige Oberflächengewässer abzudecken, die wichtigsten: Bretanosee, Erich-Kästner-See, Mühlchen, Woog, Grube Prinz von Hessen, Backhausteich, Maschinenteich, etc. und mit der Evaluierung bestehender Projekte (z.B. Zwangsumwälzung Maschinenteich, etc. und Belüftung im Backhausteich) zu beginnen.
  • Die Maßnahme Erweiterung digitales 3D-Stadtmodell ist schon in einer statischen Form eine gute und notwendige Grundlage für alle möglichen Folgemaßnahmen!
  • Wasser sparen, Wasser sparen und nochmals Wasser sparen – das muss die Maxime der kommenden Jahre sein. Hierzu könnten Bildungsangebote in Kindergärten und Grundschulen für alle Kinder gemacht werden, um die Wichtigkeit dieses lebenswichtigen Elements zu verdeutlichen. Für die Darmstädter Haushalte sollten Fördermöglichkeiten angeboten werden, außerdem Info-Broschüren und Wasser-Spar-Erklärvideos auf städtischen Homepages, aber auch auf TikTok, Instagram, Facebook, Youtube und Co.

Zum Anwendungsfeld 3 “Wasserbewusstsein: Wasserkommunikation und bewusstes Handeln” sind folgende Kommentare eingegangen (Auszug):

  • Seit 2015 erlebt die Kranichsteiner Bürgerschaft den Niedergang und die Verlandung des Heiligenteichs. Abgesehen von der Bedeutung des Heiligenteichs als Kulturdenkmal rund um das Jagdschloss Kranichstein, ist der heutige Zustand erschütternd. Vor Jahren waren bereits viele tausend Euro für den Amphibienschutz entlang der Parkstraße gegenüber dem Heiligenteich investiert worden. Inzwischen ist die biologische Vielfalt dieses Areal verschwunden. (Kommentar wurde gekürzt)
  • Einführung eines “Wasserkontos” für alle Darmstädter Haushalte. Bei zu hohem Verbrauch werden Spartipps versandt und der Besuch eines Wasserspar-Experten angeboten. Angebote auch an die Darmstädter Industrie, auf wassersparende Technik umzusteigen. Rücknahme von kostenlosen und kostengünstigen Wasserförderrechten, die bislang von der öffenltichen Hand viel zu leichtfertig vergeben wurden (siehe den sterbenden Westwald).
  • Das Erlebbare von Wasser im Alltag, im Lebensumfeld, durch Anfassen, durch damit Spielen, in der großen Selbstverständlichkeit von vorhandenem Wasser im Stadtbild/im Nahumfeld hervorheben – diese Aspekte tauchen in den Zielen nicht auf. Es sollten nicht nur organisierte Formen (Bildung, Kunst, Kultur und Events) sein, die den Menschen in seinem Lebensumfeld mit Wasser in Verbindung bringen und das Bewusstsein für das Lebenselixier Wasser nachhaltig prägen, sondern die Vielzahl und Vielfalt von Wasser in seinen verschiedenen alltäglichen Erscheinungsformen (Brunnen, Regenwasser, Wasser aus dem Wasserhahn, Gewässer, Wasserspender etc.) sollten den Menschen nahegebracht werden.

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Du kannst deine Kommentare noch bis zum 7. Februar 2023 einreichen. 

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In diesem Newsbeitrag findest du in den nächsten Tagen weitere Auszüge aus den bereits eingereichten Kommentaren – er wird stetig aktualisieren.

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